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Einführung

Die Extensionsbehandlung wirkt in natürlicher Weise direkt und völlig nebenwirkungsfrei auf die betroffenen Gelenke – sie ist seit alters her bewährt und stellt eine sehr, sehr wirkungsvolle Therapie dar.
Haben sich jedoch nach mehreren Behandlungen keine Therapieerfolge eingestellt, sollte die Behandlung in der bisherigen Form überprüft und gegebenenfalls abgebrochen werden.

Es gibt eine Vielzahl von grundlegend unterschiedlicher Extensionsformen. Die einfachen Formen basieren dabei auf das hängende Körpergewicht. Hierzu gehören u.a. die „Glisson-Schlinge“, die „Schiefe Ebene“ und durch Anhebung der Unterschenkel, das „Perl‘-sche Gerät“ sowie dessen Derivate. Bei der starken körperlichen Beanspruchung des Patienten können durch die meist nur vertikal wirkenden Streckkräfte psychogene Muskelverspannungen sowie Blutstauungen die Folge sein.

Zum Unterschied erzielt der TRAComputer bei der für den Patienten sehr angenehmen, horizontalen Extension die bestmöglichen Ergebnisse. Darüberhinaus ist bei der horizontalen Extension eine genaue Dosierung und überhaupt erst der entlastende und intermittierende Zug möglich.

Die Kombination von MiLi + TRAComputer

MiLi + TRAComputer ist der Name für eine in der Welt einmalige Gerätekombination aus den bewährten, patentierten Grundbausteinen:

  1. Hochfrequenz-Diathermie nach dem MiLi (Mikrowellen-Liege)-Prinzip.
  2. TRAComputer für Längsextensionen oder für Extensionen der Extremitätengelenke.

Die Medizin, Bio-Chemie und Bio-Physik fordern für die orthopädische Extensionsbehandlung eine Stoffwechselförderung sowie vor allem eine Relaxation der Muskel- und Bindegewebe an den kritischen Stellen. Prädestiniert für diese Aufgabe ist die Hochfrequenz-Diathermie.

Traktion

Die Erfolge der Extensionstherapie, insbesondere der Cervical- und Lumbalextension, sind seit langem in der physikalischen Medizin bekannt.
Insbesondere der Lumbago ist mit über dreißig Prozent aller degenerativen Prozesse im Bereich der Wirbelsäule eine Krankheit von hoher gesundheitspolitischer Bedeutung.
Die gezielte, erfolgreiche Therapie ist von großem volkswirtschaftlichen Interesse.
Bei der Entspannung des Foraminal- und Diskusdruckes erfolgt zusätzlich eine Entlastung
der irritierten Nerven.
Auf der Extensionsliege kann der Patient manuell oder elektromotorisch gestreckt werden. Hauptanwendungsbereich ist die Lumbal- und Cervical-Extension, aber auch die Extension anderer Gelenke ist durchaus möglich.

HF-Diathermie, elektromagnetische Wellen

Elektromagnetische Wellen durchdringen die kutanen und die Fettschichten nahezu ungehindert.
Konventionelle Wärmequellen dagegen erreichen die in den endogenen Tiefen liegenden kritischen Stellen kaum, da der Blutkreislauf bereits vorher die Wärme abtransportiert und da außerdem das Gewebe nur ein begrenztes Wärmeleitvermögen besitzt.
Die elektromagnetische Hochfrequenz-Leistung wird im tieferliegenden, wasserhaltigen Gewebe und damit an den kritischen Stellen in Wärme umgesetzt. Durch diese günstige Ausgangsposition zeigt die mit der Extension kombinierte Mikrowellenbestrahlung besonders gute Heilungseffekte. Diese begründen sich hauptsächlich durch die elastizierende Wirkung auf das vertebrale Gewebe bei gleichzeitiger Hyperämisierung und erhöhter Phagozytenfunktion.

Vorteile der Kombinationstherapie

Durch die Kombination von Extensionstherapie und Hochfrequenz-Diathermie wird ein kumulativer
und damit ein potenzierender Effekt erzielt. Die hervorragenden, einzigartigen Vorteile der Hochfrequenz-Diathermie nach dem MiLi-Prinzip tragen zusätzlich dazu bei.

Horizontal-Traktion

Insbesondere bei der HWS-Extension ist die Notwendigkeit der horizontalen Extension zu betonen. Denn die gewünschte Separation der Wirbel wird bei vertikaler Extension (sitzendem Patienten) durch die psychogene Verspannung kaum erreicht. Häufig wird durch die Verspannung sogar eine geringere Separation verursacht. Das bedeutet, dass sich der Wirbelabstand während der Extension verringert ( ! ).
Durch den Flexionsschemel ist die Kyphosierung der Wirbelsäule einzustellen. Die Höhenverstellung, beziehungsweise der Winkel der Oberschenkel auf die Horizontalfläche, ist wesentlich für die erfolgreiche Extensionstherapie.
Die Extensionsbehandlung ist eine sehr wirkungsvolle Therapie! Voraussetzung für diesen Erfolg ist jedoch stets die richtige Lagerung des Patienten. Dieser muss stets bequem und entspannt liegen! Die Zugrichtung ist durch einfachste Bedienung in alle Raumrichtungen einstellbar. Die Seitenverstellung ist zum Beispiel für Diagonalzüge notwendig. Durch die Rollsektion treten bei der LWS-Extension keine Fehlkräfte durch Reibungsverluste auf.

Intermittierende und pulsierende Traktion

Eine befriedigende Trennung der Wirbel ist erst durch einen stärkeren Zug möglich. Andererseits muss eine Überdehnung des Ligamentums vermieden werden.
Aus diesen Gründen wird meist die intermittierende Extension angewendet. Das heißt, die Zugkraft bleibt nur für eine kurze Zeit konstant. Dann verringert sich der Zug für eine Entspannungsphase, um danach wieder anzusteigen.
Dieser Wechsel wiederholt sich über die gesamte Behandlungsdauer.
Durch die Aktion des exogenen Zuges erfolgt die Reaktion der Gamma-Fasern des Muskelgewebes mit Kontraktion. Daher ist es nötig, die Zugkraftanstiegsflanke langsam ansteigen zu lassen (einschleichende Kraft).
Bei dem harmonisch-pulsierenden Zug des TRAComputers überlagert sich die aktive Kraft mit einer angenehm massierenden Vibration, welche den Muskeltonus herabsetzt.

 

 

 

 

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